Schauplatz Gardasee

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Mord und Limoncello
> Elizabeth Horn

Mord und Limoncello

Pizza, Pasta und Mord

Im malerischen Örtchen Limone ist die Aufregung groß: ein Mord, noch dazu an einem Polizisten! Ein Affront für Commissario Fabio Angelotti. Er setzt alles daran, den Täter dingfest zu machen – Ehrensache.

Das Mordopfer war ein deutscher Kriminalbeamter, der seinen Urlaub mit Ehefrau Charlotte am Gardasee verbrachte. Kurzerhand nimmt der Commissario gemeinsam mit der schönen Witwe die Fährte auf. Schnell zeigt sich, dass Charlottes Mann zu einem ungelösten Fall aus der Mussolini-Zeit recherchierte. Welchem Geheimnis war er auf der Spur?

Für das dolce vita, das viele Touristen hier genießen, hat Commissario Fabio Angelotti keine Zeit. Sein untrügliches Gespür bringt ihn auf die Spur längst vergessen geglaubter Klüngeleien. Wurden Charlottes Ehemann wirklich seine neugierigen Ermittlungen zum Verhängnis? Als auch noch die Witwe spurlos verschwindet, muss Angelotti sein ganzes kriminalistisches Können zeigen.


336 Seiten, € 14,00
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Fabio Angelotti

Ich bin im Dienst. Aber auf meine Körpergröße gerechnet, ist so ein kleines Gläschen Limoncello völlig vertretbar.

Fabio Angelotti kann ein richtiger Teddy sein, aber ihn zu reizen ist keine gute Idee. Geboren im malerischen Limone, arbeitet er als Kriminalbeamter in Brescia. Am glücklichsten ist er, wenn er sich in seinem Heimatort aufhalten und sich als Teil der Gemeinschaft fühlen darf. Geschieden und kinderlos, ist er doch ein leidenschaftlicher Familienmensch. Nichts geht ihm über seine Eltern, die eine Pension in Limone betreiben, seine drei Schwestern und deren Anhang. Ähnlich wichtig sind ihm seine Mitarbeiter, die für ihn eine zweite Familie sind.

Seine inzwischen 89-jährige Grundschullehrerin schwört, sie habe nie einen dickköpfigeren Schüler gehabt als ihn. Das bekommt auch sein Vorgesetzter zu spüren, wenn Angelotti dessen Anweisungen mal wieder nicht befolgt – freilich nur, weil sie unsinnig sind!

Region Gardasee

Von der Chiesa di San Rocca aus eröffnet sich diese idyllische Aussicht auf den Hafen von Limone.
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Am Westufer des Gardasees liegt, terrassenförmig an einem steilen Berghang errichtet, das charmante Küstenstädtchen Limone sul Garda – einst ein beschauliches Fischerdorf, heute ein pulsierender Urlaubsort. Durch den Schutz der Berge hat schlechtes Wetter kaum eine Chance und so zieht es jedes Jahr Scharen sonnenhungriger Besucher dorthin. Die verwinkelte Altstadt und ihre blumengeschmückten Seitengässchen mit netten Cafés, Restaurants, historischen Bauten und anderen Sehenswürdigkeiten laden zum Schauen, Schlendern und Schlemmen ein. Von gleich zwei Häfen aus lässt sich via Seeweg auch die weitere Umgebung erkunden, oder man bestaunt von der Uferpromenade aus die beeindruckende Kulisse des prächtigen Felsmassivs „Dosso dei Roveri“. Wer eine kleine Auszeit vom bunten touristischen Treiben sucht, findet in den höheren Lagen urige Olivenhaine und duftende Zitronengärten, die ein entspannt-romantisches Flair verbreiten.

Auch wenn sich der Ortsname nicht, wie man zunächst vermuten könnte, vom italienischen Wort für „Zitrone“ ableitet – sondern bezugnehmend auf die einst dort verlaufende Trennlinie zwischen Österreich und Italien von „Limes“, dem lateinischen Begriff für „Grenze“, abstammt – ist die leuchtendgelbe Südfrucht inzwischen das Wahrzeichen von Limone und ziert von Wandkacheln bis Postkarten allerlei Souvenirartikel. Als ehemalige Grenzstadt und letzter Ort am Westende des Gardasees blickt Limone auf eine bewegte, kriegsgeplagte Vergangenheit zurück: Mehrere Kämpfe zwischen Kaiser Friedrich Barbarossa und den mächtigen Städten Norditaliens wurden dort ausgetragen, die Republik Venedig fand ihr Ende in Limone und auch vom Kriegsgeschehen des ersten Weltkriegs wurde das Gebiet aufgrund der Grenznähe frühzeitig erfasst. Gegenwärtig zeugen lediglich noch ein paar Sehenswürdigkeiten von diesem geschichtlichen Erbe, das Ambiente des Ortes ist heute geprägt von Lebensfreude, Entspannung und Genuss – la dolce vita in Limone!

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Die Autorin

Elizabeth Horn

Elizabeth Horn, geboren in den USA, kam im Vorschulalter nach Deutschland. Nach dem Germanistikstudium arbeitete sie in der Erwachsenenbildung und unterrichtete Englisch auf allen Leistungsebenen. Heute widmet sie sich vorwiegend dem Schreiben. Ihre Liebe zum Gardasee entdeckte sie während ihrer Hochzeitsreise. Grund genug, das Urlaubsdomizil zum Schauplatz ihrer neuen Krimi-Reihe zu machen.

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