Schauplatz Reichraming

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Natternkopf
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Natternkopf

Mord im Nationalpark Kalkalpen

Mord und Totschlag gab es im schönen Reichraming seit den letzten Wilderer-Schlachten vor hundert Jahren nicht mehr. Doch nun machen gleich drei Leichen Schluss mit der Beschaulichkeit: eine schöne Wasserleiche, die das hiesige Nackt-Yoga-Seminar besuchte, ein ermordeter Bauer, dem eine Sense in der Brust steckt, und ein Toter, dem offenbar sein zu lautes Mundwerk den Garaus gemacht hat. Mordmotive und Gelegenheiten gibt es zuhauf. Wie soll Kommissar Georg Hammerschmied da den Überblick behalten?
Außerdem würde er sich viel lieber mit seiner neuen Angebeteten Maria beschäftigen als mit den vielen Leichen. Notgedrungen und mit einer ordentlichen Ladung schwarzem Humor nimmt Hammerschmied die Fährte auf, um schnellstens für Ruhe zu sorgen – vor allem für seine eigene …


400 Seiten, € 16,00
auch als eBook erhältlich
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Georg Hammerschmied

Gehen Sie weiter, hier gibt’ s nichts zu sehen!

Mord und Totschlag zählen nicht zu den bevorzugten Aufgabenbereichen von Hauptkommissar Georg Hammerschmied. Deswegen kam es dem Mittfünfziger recht gelegen, als er vor Jahren das kleine, friedliche Häuschen seiner Tante Klara erbte. Hier in Reichraming, in der Idylle der Kalkalpen, passiert kaum etwas und Georg Hammerschmied – der übrigens findet, dass er mindestens so gut aussieht wie Daniel Craig und auch ein besserer James Bond wäre – kann sich ganz der Ruhe hingeben.
Hobbys hat Georg Hammerschmied keine, genauso wenig eine Frau. Beides findet er zwar schön, aber auch irgendwie anstrengend. Doch dann lernt er Maria kennen, und im Dorf taucht plötzlich eine Leiche nach der anderen auf… aus mit der gepflegten Ruhe.

Region Reichraming

Aussicht auf den Schneeberg in Reichraming. Oberösterreich.
Fotogalerie

Inmitten von Bergen und durch einen Fluss geteilt, liegt die geschichtsträchtige Gemeinde Reichraming und lädt zum Entdecken der vielleicht schönsten Urlandschaften des Landes ein. Prähistorische Funde lassen vermuten, dass bereits Jäger aus der Steinzeit die Pässe der hiesigen Kalkalpen überquert haben.
Der Ortsname bedeutet „Reicher Fischbach“ und stammt aus dem Slawischen – ein Hinweis auf die ersten Siedler, die sich im 7. Jahrhundert n. Chr. dort niederließen. Später wurde Reichraming von Bayern besiedelt, von Franken übernommen, von Türken belagert und während der Napoleonischen Kriege mehrfach besetzt, bis die Gemeinde schließlich ein Teil Oberösterreichs wurde.
Die Holzwirtschaft ist prägend für die Region. Einst mussten Holzknechte Baumstämme in gefährlicher Arbeit durch große Schluchten ins Tal bringen. Der alte Triftsteig, inzwischen ausgebaut und sicher erklimmbar, folgt noch teilweise dem alten Verlauf. Im 20. Jahrhundert wurden die Wälder dann mittels einer Waldbahn erschlossen. Wer sich gerne aufs Rad schwingt, kann der ehemaligen Trasse folgen und gelangt so zum Nationalpark Kalkalpen.
Dort warten Wälder und Wiesen, Gipfel und Höhlen, Quellen und unverbaute Bachläufe sowie die älteste Buche Europas darauf, bestaunt und erkundet zu werden. Und vielleicht stößt man im üppigen Grün auf den heimischen Natternkopf, ein krautiges Gewächs mit blauer Blüte. Kaum giftig – aber Achtung, borstig!

Fotogalerie
steyr-nationalpark.at

Die Autorin

Astrid Miglar

Astrid Miglar, geboren 1970 in Steyr, lebt im oberösterreichischen Reichraming, das sie mit viel Humor und Liebe zum Detail zum Schauplatz ihrer neuen Krimireihe macht. Das Reichraminger Hintergebirge erkundet die Autorin am liebsten mit Gummistiefeln – wovon sie nicht nur ein Paar besitzt.
Mit ihrem Mann, einem Polizisten, diskutiert sie regelmäßig über den »perfekten Mord«, um ihren Geschichten das besondere Etwas zu verleihen.

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